Knapp vorbei am Halbfinale beim Hubert Fürstberger Cup

Wie jedes Jahr startet auch dieses Jahr dies Handballsaison in Oberösterreich mit dem traditionellen Hubert Fürstberger Cup.

Die Vorfreude auf das Event ist jedes Jahr hoch, da nach den Sommermonaten endlich wieder das runde Leder in die Hand genommen werden kann. Gespielt wird dabei in zwei Gruppen, wobei jeweils die ersten Beiden jeder Gruppe weiter kommen. Die Urfahraner hatten es in Ihrer Gruppe mit dem amtierenden Meister, SK Keplinger Traun, der Welser Mannschaft SG Wels/Lambach und der Vöcklabrucker Handballmannschaft zu tun.

Das erste Spiel gegen Vöcklabruck wollten die Urfahraner für einen guten Start in das Turnier nutzen. Anfangs konnten sich die Urfahraner nicht entscheidend absetzen, so stand es zur Pause lediglich 9:8. In der zweiten Hälften konnten sich die Linzer jedoch besser präsentieren und konnten sich einen kleinen Vorsprung herausspielen. Das Spiel wurde schließlich mit 21:15 gewonnen.

Mit nur einem Spiel Pause warteten als nächstes die Welser auf die Truppe aus Urfahr. In diesem Spiel würde es sich entscheiden, wer im Halbfinale gegen den Sieger der anderen Gruppe antreten darf und wer sich am Sonntag privaten Dingen zuwenden kann. Das Spiel war durchwegs auf Messers Schneide. Kein Team konnte sich einen Vorteil erspielen. Zur Pause führten die Welser hauchdünn mit 11:10. In der zweiten Hälfte schenkten sich die beiden Mannschaften weiterhin nichts. Das bessere Ende behielten jedoch die SG Wels/Lambach für sich und gewann mit einem Tor (22:21).

Im letzte Spiel, gegen den amtierenden Meister, der die beiden Gruppengegner bereits mit großem Vorsprung in die Kabine geschickt hatte, war für die Urfahraner nicht viel zu holen. Das nutzte der Trainer, um auch jenen Spielern mehr Anteile zu geben, welche bisher weniger Spielzeit aufzuweisen hatten. Darüber hinaus wurden einige Spieler in innovativer Manier auf neuen Positionen ausprobiert und hatten so die Gelegenheit sich dem Trainer unter anderen Gesichtspunkten zu präsentieren.

Das Turnier zeigte den Urfahranern gut auf, woran es noch zu arbeiten gilt. Jedoch können sie prinzipiell mit Ihrer Leistung zufrieden sein. Bereits nächste Woche Spielen die Urfahraner gegen die Sportunion Edelweiß 1, dem letztjährigen Zweiten. In diesem Spiel muss alles Stimmen und die Glücksgöttin Fortuna muss den Urfahraner Handballfreunden hold sein, um eine Überraschung zu ermöglich.

 

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