„Da ging es hoch her!“

Zum ersten Heimspiel der Saison begrüßten die Sportfreunde aus Urfahr den HC Linz / N. Heimat. Erfahrungsgemäß verliefen die Duelle gegen einen Gegner auf Augenhöhe immer sehr emotional. Nicht selten gab es bei dieser Begegnung zwei Minuten oder gar schlimmeres.

Da die Handballer aus Kleinmünchen in der Vergangenheit zumeist das bessere Ende behielten, gingen die Urfahraner auch zu Hause nicht als Favorit auf die Platte. Vor allem da nach wie vor einige Stammkräfte nicht vertreten waren. Aber auch der Gegner war nicht Top aufgestellt und musste außerdem mit Martin Teufl, einen sicheren Schützen an den Branchenprimus aus Traun abgeben. Dazu kamen einige Ausfälle, welche einigen Jugendspielern den Weg in die Harbachhalle ebnete.

Das Spiel war von Beginn an, selbst für die Verhältnisse der Landesliga, nicht durch handballerische Spitzenklasse geprägt. Dem verbissenen Kampf beider Mannschaften tat dies jedoch keinen Abbruch: Um jeden Ball wurde gefightet und nur wenige Spieler kamen zu unbedrängten Torabschlüssen. Die Gäste hatten an diesem Tag mit Martin Papsch und Lukas Ecker zwei herausragende Akteure auf dem Hallenboden. Auf Uhrfahraner Seite war vor allem die suveräne Mannschaftsleistung im Fokus. Die ersten 15 Minuten lieferten sich die beiden Teams einen erbitterten Schlagabtausch, ohne dass sich eine Seite einen größeren Vorsprung erarbeiten hätte können. Es zeichnete sich jedoch bereits ab, dass Fabian Wagner im Tor der Gastgeber einen guten Tag erwischen würde. Ab dann nahm das Spiel ein wenig mehr fahrt auf, nicht zuletzt auch durch die Hereinnahme von Dominik „Spreißl“ Ratzenböck. Mit seiner Unnachahmlichen Wurftechnik vom rechten Flügel brachte er die gegnerischen Torwärter schier zur  Verzweiflung. Dadurch konnten sich die Urfahraner einen Drei-Tore Vorsprung zur Pause erkämpfen. (Stand: 13:10)

Die Urfahraner spürten hier ist ein Sieg möglich. So lautete auch die Quintessenz der Halbzeitansprache: Immer weiter kämpfen und keine unkonzentrierte Phase zulassen. Dies schien zu fruchten. Die Urfahraner konnten sich immer weiter absetzen und führten schließlich nach 45 Minuten mit 7 Toren relativ komfortabel. Nicht zuletzt auch deswegen, da auch Christoph „Spinne“ Karl einen guten Tag im Tor der Heimmannschaft erwischte. Doch der ASKÖ HC Urfahr wäre nicht der ASKÖ HC Urfahr wenn Sie nicht für ein bisschen Spannung für die zahlreichen Fans sorgen würden. Schritt für Schritt arbeiteten sich die Gäste näher heran. Wirklich gefährlich konnten Sie den Hausherren allerdings nicht mehr werden. Der Endstand lautete letztendlich 24:20.

Völlig Überrascht von den zwei Punkten bedankten sich die Heimmannschaft beim zahlreich erschienenen Publikum. Diese Woche wartet mit dem AHC Wels der vierte der letzten Saison auf die Urfahraner. Nach dem Erfolgsergebnis gegen die Linzer müssen die Urfahraner den Schwung mitnehmen um die Welser knacken zu können.

 

 

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