Wenn’s verhext statt magisch ist

Eigentlich wäre mit Beginn der Rückrunde sogar noch der Meistertitel möglich gewesen. Dazu bedurfte es dreier Siege. Man darf ja noch träumen.

Gegen Wels konnten die Mannen aus Urfahr mit konzentriertem Spiel eine passable Leistung bieten. Bis zur 45. Minute war man dem Gegner ebenbürtig. Dann folgten leider statt fünf magischen, fünf verhexte Minuten in welchen an Stelle von schnell leider hektisch gespielt wurde. Die Welser konnten auf fünf Tore Differenz davonziehen. In den verbleibenden zehn Minuten konnte der Abstand nicht mehr verringert werden. Endstand 23:29. Von den Urfahranern zeigte insbesondere Kreisläufer Robert „Frido“ Fink eine starke Leistung.
Das wars dann mit dem meisterlichen Gedankenspiel.
Gegen Traun wurde mit dezimiertem Kader gespielt. Das ging rund fünfzehn Minuten gut. Dann war bereits eine psychische Ermattung bei den Urfahranern erkennbar. Ein lustlos geführtes Spiel führte zu vielen technischen Fehlern, unmotivierten Abschlüssen und mangelhaftem Deckungsspiel, welches insbesondere die Flügel der Trauner nutzen konnten. Irgendwie wurde man an vergangene Saisonen erinnert. Die Trauner spielten ihren „Stiefel“ bis zum Ende. Endstand 42:18.
Abhaken und dem letzten Spiel dieser Saison zuwenden, Fr. 04.05. um 20:00 in der SNMS gegen Edelweiß. Es geht um Platz drei. Man möchte schließlich wieder einmal dem Spruch der Altvorderen gerecht werden können. „Dritta samma imma nu woan“.

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