Morgenstund hat Gold im Mund!

Nach zwei spielfreien Wochen stand letztes Wochenende die ungemütliche Auswärtsfahrt nach Vöcklabruck an. Treffpunkt am Sonntag war um 08.45 Uhr in der Früh. Vorweislich wurden die Spieler bereits unter der Woche im Training auf die ungemütliche Tageszeit hingewiesen und konnten somit Ihre wochenendlichen Aktivitäten an die Gegebenheiten anpassen. Und siehe da – außer drei Zuspätkommern (der Sparefroh hüpfte vor Freude zwei Meter hoch) musste das Trainergespann keine unangenehmen Überraschungen oder Ausfälle hinnehmen.
Für all jene unter der Urfahraner Fangemeinschaft, welche es bisher noch nie geschafft haben, einen Platz im heiß begehrten Fanbus nach Vöcklabruck zu ergattern, denen sei an dieser Stelle eins gesagt: Vöcklabruck ist ein sehr unangenehmes Pflaster, da in der Halle striktes Harzverbot herrscht. Um den daraus resultierenden Heimvorteil zu schmälern trainierte die Mannschaft bereits die ganze Woche ohne Harz (auf dem Fußball ist das aber eh eher unüblich).

Trotz dieser Vorzeichen gingen die Urfahraner natürlich mit breiter Brust in das Spiel, waren sie doch aufgrund der bisherigen Saisonergebnisse in der Favoritenrolle. Zu Beginn des Spiels spürte der aufmerksame Beobachter dennoch eine gewissen Verunsicherung, war doch allen bewusst, wie wichtig die zwei Punkte in Vöcklabruck waren: Mit einer Niederlage wären die schwer erkämpften Punkte aus den ersten Spielen mit einem Schlag weniger Wert. Nach fünf Minuten, durch ein getroffenen 7-Meter Wurf, konnte der Bann jedoch gebrochen werden. Im Anschluss stellte sich dann schnell der Verlauf der Partie heraus. Die Vöcklabrucker kämpften und wollten den Anschluss nicht verlieren und die Gäste kamen vor allem über das Konterspiel zu leichten Toren. Zur Halbzeit stand es dann 9:13.

Trotz dem beruhigendem Vorsprung waren sich die Gäste sicher, dass auf keinen Fall der Fuß vom Gas genommen werden durfte, zu oft haben die Vöcklabrucker schon ihr Durchhaltevermögen und Siegeswillen unter Beweis gestellt (zuletzt rangen sie Union Edelweiß gar ein Unentschieden ab). Doch dieser Ausrutscher blieb den Nord-Linzern erspart. Tor um Tor setzte man sich ab: Wiederum führten schnelle Konter zu leichten Torerfolgen. Zwischen Minute 40 und 50, beim Stand von 9:21, geriet der Motor des  Askö HC Urfahr ins Stocken und die Hausherren konnten einen vier Tore Lauf verbuchen. In der Vergangenheit hätte dies die Urfahraner Truppe eventuell verunsichert, jedoch nicht diese Saison. Es entsteht so langsam das Gefühl, dass die Mannschaft reifer geworden ist und mehr Vertrauen in die eigene Stärke hat. Folglich fingen sich die Akteure wieder und brachten das Spiel noch vor dem 12-Uhr-Glockenschlag zu einem wohlwollenden Ende. Endstand: 16:27.

Zeit zum Verschnaufen haben die Spieler wenig, bereits am Dienstag sind sie gegen Serienmeister SK Keplinger Traun gefordert. Trotz einigen Abgängen im Sommer thront dieser verlustpunktefrei an der Tabellenspitze und wird dies unter normalen Umständen wohl auch am Mittwoch noch tun. Bei einer perfekten Leistung könnte der Askö HC Urfahr den Traunern allerdings einiges abverlangen.

 

Gut drauf trotz der frühen Stund im Geilomobil!

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