Stark angefangen und stark nachgelassen

Mit der ersten Mannschaft von Union Edelweiß kam am vergangenen Spieltag der Meister zu Besuch in die Harbachhalle. Für Askö Urfahr blieb somit zu Hause nur die Außenseiterrolle. Dennoch schwor Interimscoach Oppolzer, in seinem vorerst letzten Spiel in der Trainerfunktion, seine Mannen ein, mit Ehrgeiz und Selbstvertrauen in das Spiel zu gehen. Vor allem wenn die starke erste und zweite Welle der Gegner verhindert werden konnte, könnten die Urfahraner diesen Gegner in jedem Fall ärgern.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen, die Hausherren spielten stark mit und die favorisierten Gäste konnten sich nicht absetzen. Die Vorgaben des Trainers wurden in dieser Phase optimal umgesetzt: Durch gutes Rückzugsverhalten der Heimmannschaft konnten die Gäste ihre große Stärke, der schnelle Gegenangriff, nur bedingt ausspielen. Da die Abwehrreihen beider Teams gut standen und der Heimtorwart einen guten Start in das Spiel erwischte, war die Partie in der ersten viertel Stunde nicht durch viele Tore geprägt. Nach 18 Minuten konnten die Urfahraner Freunde ein starkes 5:6 aufweisen. Doch anschließend kam ein Bruch in das Spiel der Heimmanschaft, vor allem weil viele Würfe nicht das Netz sondern die Gliedmaßen des stärker werdenden Edelweißer Tormanns fanden. Als Folge kam nun auch das Gegenstoßspiel der Gäste ins Rollen und der Favorit konnte sich bis zur Pause klar absetzen. (Stand: 9:16)

Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste aufhörte: Durch unkonzentrierte Abschlüsse, auch vom Sieben-Meter-Punkt und aus 100% Chancen der Nord-Linzer gelang es dem amtierenden Meister sich immer weiter abzusetzen. Den Urfahranern jedoch ist hoch anzurechnen, dass Sie nicht aufsteckten und weiter kämpften und sich in Folge wieder auf sieben Tore herankämpften. Hervorzuheben ist an dieser Stelle Hubert Gostner, der im gesamten Spiel ein gut eingestelltes Visier bewies und von der Urfahranern die beste Wurfquote aufweisen konnte und mit sieben Toren erfolgreichster Schütze war. Kippen konnte das Spiel freilich nicht mehr, dafür war der Gegner zu abgeklärt. Das Spiel endete mit 20:31.

Für ASKÖ Urfahr war diese Leistung ein Dämpfer, aber auch eine Positionsanzeige, nach den Siegen in den vergangenen Spielen. In der Tabelle befinden sich das Team weiterhin auf einem guten fünften Platz, weiterhin mit Anschluss auf einen der vier oberen Playoff-Plätze.

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