Erstes Spiel – Erste Erkenntnisse

Das erste Spiel im ersten Durchgang dieser Saison führte die Urfahraner Herren (dieses Jahr verjüngt mit einigen Nachwuchshoffnungen) zum HC Eferding.  In den vergangenen Jahren waren vor allem die Auswärtspartien oft hart umkämpfte Spiele, wobei normalerweise die Linzer die Oberhand behalten konnten und somit fuhr man mit großer Zuversicht entlang der Donau nach Eferding. Der Trainer warnte die Urfahraner bereits in der Kabine vor der Neuverpflichtung des HC Eferding, welcher noch vor wenigen Jahren in der HLA aktiv war und dort für den HC Linz AG auf Torjagd gegangen ist. Außerdem lies er die eigenen Mannen wissen, dass die Eferdingen bereits den ganzen Sommer trainierten und somit körperlich in einer weit besseren Verfassung sein würden.

Beides ließen die Hausherren die Gäste von Anfang an spüren: War zu Beginn die bessere Kondition noch kein Thema, konnte besagter Julius Hoflehner allerdings bereits in den ersten Spielminuten des Öfteren anschreiben und brachte seine Eferdingen mit 3:0 in Front. Die Linzer Truppe, mit lediglich zwei Wechselspieler auf der Bank, hielt in der Folge allerdings gut dagegen und konnten durch spielerische Akzente im Angriff und eine nun besser stehende Verteidigung die Führung übernehmen. Zur Halbzeit lautete der Spielstand: 13:14.

Die zweite Halbzeit startete mit, für den Askö Urfahr so typischen, schlimmen 5-10 Minuten. Die Halbzeitführung ging sofort verloren und die Eferdinger, weiterhin angetrieben von einem starken Hoflehner, brachten sich wieder in Führung: Diesmal gar mit 4 Toren. Eine Auszeit von Coach Hayden unterbrach zwar die Spirale, welche die Gäste nach unten zu ziehen schien, allerdings konnten die Urfahraner aufgrund mangelnder Fitness keine Aufholjagd wie in der ersten Halbzeit hinlegen. Die Jugendspieler Kolb und Staltner wurden gut in das Spiel integriert und konnten sich Auszeichnen, änderten am Ergebnis allerdings nichts mehr. Endstand:  29:24.

Für die zukünftigen Spiele bleibt zu hoffen, dass das regelmäßige Hallentraining die Ausdauer der Urfahraner Mannen stärkt und somit auch mit einem kleinerem Kader das Tempo bis zum Schluss hochgehalten werden kann. Auch über die Motivation und Einstellung zur Qualifikation, also dem ersten Durchgang der Saison, müssen sich doch einige aus der Mannschaft erst im Klaren werden.

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