Erster Lichtblick nach langer Durststrecke im Playoff

Endlich gab es für die Handballer aus Urfahr wieder ein Erfolgserlebnis. Nachdem die Urfahraner das letzte Spiel des Grunddurchgangs gegen die zweite Mannschaft von Union Edelweiß verloren hatte, starteten Sie vom sechsten Platz in das mittlere Playoff und konnten somit immerhin zwei Punkte mitnehmen.

Doch die Spiele im Playoff liefen nicht optimal aus Urfahraner Sicht. Zumindest mit den Ergebnissen konnten die Freunde des runden Leders nicht zufrieden sein. Mit der Leistung hingegen haderten sie nicht. Im Gegenteil: Traten sie im Grunddurchgang oft unkonzentriert und durcheinander auf, fanden die Urfahraner im Playoff einen besseren Draht zu einander und entwickelten einen neuen Teamgeist, der sich auch auf die Leistung der Mannschaft wiederspiegelt.

Dennoch konnte kein Hinspiel im Playoff zugunsten der Urfahraner entschieden werden.
Zu Beginn gab es eine deutliche Niederlage gegen  Edelweiß 2. (Endstand: 30:20)

Das nächste Spiel gegen Traun 2, wurde trotz einer guten Leistungssteigerung mit 27:30 verloren. Die Mannschaft zeigte jedoch einen Schritt in die richtige Richtung.

Als nächstes war die zweite Mannschaft der SG Linz / N. Heimat zu Gast in der Harbachhalle. Wie bereits beim Rückspiel im Grunddurchgang konnten die Urfahraner nicht gegen die dynamisch aufspielende U20 des HC Linz Ag durchsetzen. Ein wesentlicher Faktor war auch in diesem Spiel der ehemalige Urfahraner Gregor Hable.

Das Resultat aus der Hinrunde: Keine weiteren Punkte gesammelt und somit mit zwei Punkten letzter im mittlerem Playoff. Das hatten sich viele anders vorgestellt.
Die Devise lautete also: In den Rückspielen gegen die drei Teams auf Augenhöhe konzentriert bleiben und sich mit guten Leistungen zurück kämpfen.

Dieser Plan funktionierte sehr gut vergangenen Freitag gegen die Union Edelweiß 2. Ging das Hinspiel noch mit 10 Punkten unterschied verloren, konnten die Urfahraner dieses mal besser die eigene Spritzigkeit gegen die Routeniers ausspielen. Durch viele schnelle Gegenstöße nach Paraden und einige gute Würfe aus dem Formationsspiel konnten die Urfahraner die magische Marke von 30 Toren endlich auch gegen ein Team auf Augenhöhe durchbrechen. Endstand: 33:27.

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